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NOTWENDIGKEIT

Was wir machen
und warum es notwendig ist

Mit der Berlin University of Digital Sciences in Gründung wird eine Plattform für innovative, international ausgerichtete Masterstudiengänge mit differenzierten „digitalen“ Schwerpunkten geschaffen, die durch Flexibilität und hohe Anpassungsgeschwindigkeit hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen einen unverwechselbaren USP vorweisen kann.

Die Berlin University of Digital Sciences hat beim Senat in Berlin die staatliche Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule im Universitätsrang beantragt und befindet sich somit in Gründung (i. Gr.) bzw. im Verfahren einer staatlichen Anerkennung. Dieses Verfahren erstreckt sich über mehrere Monate und somit kann die Berlin University of Digital Sciences voraussichtlich im Sommer 2019 den offiziellen akademischen Betrieb mit der Zulassung von Studierenden aufnehmen. Eine enge Kooperation mit der Humboldt Universität zu Berlin und dem Hasso Plattner Institut Potsdam ist vorgesehen und im Diskussionsprozess.

Die Berlin University of Digital Sciences (i. Gr.) konzentriert sich als „School“ auf universitärem Niveau auf Digital Sciences, wobei die Spezialisierung in Digital Economy, Digital Communication, Data Analytics und Digital Law möglich ist.

Die Hochschullandschaft und die Bedeutung von Bildung verändern sich im Kontext der Digitalisierung und Globalisierung in allen wesentlichen Bereichen. Egal, ob organisatorisch, inhaltlich oder auch didaktisch, es werden neue Konzepte für die Herausforderungen der Ausbildung neuer – digitaler – Kompetenzen benötigt. Dabei werden bestimmte Bereiche sicherlich auch von den bestehenden staatlichen und privaten Hochschulen abgedeckt. Eine deutliche Ausrichtung auf die Digitalisierung und damit auf die mit den veränderten Rahmenbedingungen verbundenen Herausforderungen ist allerdings nur mit einer thematisch fokussierten und organisatorisch flexiblen Neugründung möglich.

Mit der BUDS wird somit ein eng umrissenes universitäres Angebot besetzt, das so in dieser Form noch an keiner Hochschule existiert. Es sind Ausbildungsinhalte, die beruflichen Erfolg mit neuen Kompetenzprofilen sichern sollen.

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LEITBILD

Wie wir unser Leitbild
umsetzen wollen

In enger Kooperationen mit der Wirtschaft und international renommierten Partneruniversitäten bereitet sie Studierende in Masterstudiengängen und in Graduiertenkollegs auf die Bewältigung beruflicher Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt vor. Die Mission der BUDS ist es, Studierende zu befähigen, Umgestaltungsprozesse zu verstehen und als Berufstätige aktiv vorantreiben zu können. Es werden Persönlichkeitsbildung und internationale Orientierung gefördert. Durch Studiengangs- und Zertifikatsangebote wird ein nachhaltiges und lebenslanges Lernen ermöglicht. Darüber hinaus liegt ein besonderer Stellenwert auf der Förderung logischen und strukturierten Denkens und Handelns unter Einsatz analytischer Methoden.

Die Angebote der BUDS sind ausgerichtet auf Digital Sciences, mit Schwerpunkten auf digitale Geschäftsprozesse, Informationsprozesse, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Datenkommunikation. Wir gestalten die hochschulische Präsenzzeit auch passend für Vollzeitangebote und Berufstätige, ergänzt durch Online-Angebote, um die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium zu fördern. Unsere Kurse lassen sich modular zu international anerkannten Abschlüssen (Master of Science und MBA) kombinieren.Das Studienkonzept ist interdisziplinär, unabhängig, international, promotionsbefähigend und praxisnah ausgelegt. Die Wahlmodule sorgen für aktuelle Akzente und transdisziplinäre Umsetzungen. Das Curriculum sieht eine flexible Gestaltung der Studienabläufe ohne zeitliche und inhaltliche Restriktionen vor. Dadurch sollen alle Studierenden gemäß ihrer eigenen Schwerpunktsetzung in der ihnen möglichen Studienzeit zum Abschluss gelangen können.Die BUDS strebt nach interdisziplinärer und zugleich transdisziplinärer Vernetzung.

Dazu arbeiten in Studium und Lehre sowie in Forschung und Entwicklung die Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen als gemeinsame Faculty systematisch mit Anwendern und Vertretern von Wissen aus der beruflichen und gesellschaftlichen Praxis zusammen. In der transformativen Forschung, die sich an gesellschaftlichen Problemstellungen orientiert und konkrete Transformationspfade entwickelt, verstehen wir uns als Teil der internationalen Scientific Community und ermöglichen in Kooperation mit Universitäten in passenden Forschungsfeldern die Promotion.

Indem wir die vielfältigen Sichtweisen von Wissenschaft und Gesellschaft berücksichtigen und uns auf ihre Zukunftsfragen ausrichten, halten wir die Humboldt’sche Tradition lebendig. Es wird Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander gelegt und der Dialog zwischen den Kulturen gefördert. Chancen- und Geschlechtergleichheit sowie Interkulturalität gehören zu den zentralen Aufgaben eines jeden Einzelnen und der Hochschule als Gesamtheit. Die Mitglieder der Hochschule berücksichtigen die Besonderheiten von Menschen und unterstützen die Lernenden, ihre Begabungen und Fähigkeiten optimal auszuschöpfen, unabhängig von Bildungshintergrund, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft.

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STRUKTUR UND ORGANISATION

Die eigentliche
Grundidee

Die eigentliche Grundidee der BUDS geht auf eine jahrelange Konzeptentwicklung zurück. Prof. Dr. Mike Friedrichsen hat seit Jahren mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen über eine alternative Hochschulinstitution mit Fokussierung auf die neuen Rahmenbedingungen des digitalen Wandels diskutiert. Es wurden auch verschiedene Modelle der Anbindung an eine bestehende Hochschule angedacht. Letztlich jedoch haben alle Überlegungen dazu geführt, einen eigenen und vor allem unabhängigen Weg zu beschreiten, verbunden mit engen Kooperationen aus den bestehenden Netzwerken. Herausgekommen ist das vorliegende Konzept der BUDS.

Die Trägergesellschaft Berlin University of Digital Sciences gGmbH hat mit zwei Familienunternehmen und dem BUDS Förder Fonds e.V. drei Gesellschafter (Betreiber). Mittlerweile ist es gelungen, prominente Fürsprecher aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft für die Konzeption zu gewinnen.

Gemäß den Anforderungen des Berliner Senats und des Wissenschaftsrates wird die Berlin University of Digital Sciences gGmbH von den Gesellschaftern und drei Premiumpartnern mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet. Es ist stets gewährleistet, dass weder von den Gesellschaftern noch von den Premiumpartnern Einfluss auf den wissenschaftlichen Betrieb der Universität genommen werden kann.

Universitätsstruktur

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FINANZIERUNG

Unser
Finanzierungssystem

Die Berlin University of Digital Sciences wird sich aus mehreren Quellen refinanzieren. Nicht zuletzt wird eine wesentliche Aufgabe darin bestehen, eine optimale Mischung der Einnahmen zu gestalten.

Studiengebühren: Ein wesentlicher Faktor bei den Einnahmen. Die Kosten für ein Studium an der BUDS bewegen sich im oberen Drittel vergleichbarer Angebote.

Zertifikate: Mit dieser Einnahmequelle soll auch die Verbindung zu Unternehmen aufgebaut und nachhaltig implementiert werden. Die Zertifikate sind kurzfristig thematisch den Erfordernissen des Marktes anzupassen und sind in der modularen Option auch in die Masterprogramme integrierbar (mit zusätzlicher akademischer Prüfung).

Forschungsinstitute: Mit konkreten wissenschaftlichen Dienstleistungen wie Forschungs- und Entwicklungsaufträgen aus der Wirtschaft sollen die Institute (sechs Institute sind bereits in Gründung) zur Refinanzierung beitragen.

Forschungsmittel: Die Beantragung von Forschungsmitteln aus diversen Töpfen wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, EU, Stiftungen oder auch Ministerien ist eine weitere Einnahmequelle der "Berlin School".

Lizenzsystem: Die Entwicklung von Modulen, Zertifikaten und Lehrmaterialien verbunden mit der Marke sollen nach Implementierung der Plattform und Systeminfrastruktur in der langfristigen Planung als Angebote mit einmaligen oder auch monatlichen Lizenzkosten Einnahmen generieren.

Spenden/Sponsoren: Nicht zuletzt sollen – basierend auf einem erfolgreichen Start –Spenden von Unternehmen, Privatpersonen oder Organisationen generiert werden. Hierbei werden Events und Veranstaltungen sowie Konferenzen und Workshops ebenso ein Bestandteil sein wie Stiftungsprofessuren oder Zuwendungen für neue akademische Bildungsangebote.

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STANDORTE

Unsere Standorte sind
nicht nur digitaler Natur

Die BUDS ist in der Stromstr. 3b in Berlin angesiedelt. Mit weiteren Standorten steht die BUDS in Verhandlungen.

AKTUELLER
HAUPTSITZ